Uni Sbg. sorgt für Umdenken im Flugverkehr

News from Unihelp:

Ein Simulator ermöglicht neue Konzepte und Verfahren in der Luftfahrt. Lärm und Schadstoffbelastungen sollen somit der Vergangenheit angehören.

Der weltweite Flugverkehr stößt schon jetzt an seine Kapazitätsgrenzen. Doch Experten prognostizieren dessen Verdreifachung bis 2025. Europäische Kommission, Eurocontrol (Dachorganisation aller Flugsicherungen in Europa) und die internationale Luftfahrtindustrie finanzieren gemeinsam ein Forschungsprogramm mit einem Finanzvolumen von rund zwei Milliarden Euro.

Die Wissenschaft soll die notwendigen Grundlagen für einen Paradigmenwechsel in der Luftfahrt liefern. Als entscheidende Neuerung sollen die Flüge nicht mehr entlang von Luftstraßen durchgeführt werden, sondern entlang von Großkreisen (kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten auf der Erdoberfläche) unter Berücksichtigung exakter Zeitvorgaben (4D Trajectories). Dadurch würden sich die Flugzeiten verkürzen, Lärm und Schadstoffausstoß reduzieren sowie die Landeanflüge optimieren.

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Uni Salzburg entwickelte neuen Simulator für wachsenden Flugverkehr

News from Der Standard:

Im Jahr 2007 fanden weltweit ungefähr 115.000 Flugbewegungen statt, für das Jahr 2025 wird die Anzahl auf rund 350.000 geschätzt. “Es findet also fast eine Verdreifachung statt.” Deshalb müsse ein Paradigmenwechsel stattfinden, und die Universität habe mit dem Simulator NAVSIM die notwendigen Grundlagen sowie ein neues Produkt dafür geschaffen, erklärte Prof. Carl-Herbert Rokitansky am Mittwoch bei einem Pressegespräch in der Mozartstadt. Dieser Simulator sei in der Lage, den gesamten weltweiten Flugverkehr darzustellen, sagte Rokitansky.

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Simulator wertet wachsenden Flugverkehr aus

orf.at news:

Foto: ORF.

Mit einem neuen Simulator wollen Wissenschaftler der Universität Salzburg den rasant wachsenden Flugverkehr vor dem Zusammenbruch retten. Das Programm soll alle Flugbewegungen weltweit erfassen und auswerten können.

Zunahme macht Rationalisierung notwendig
In den nächsten Jahren wird eine Verdreifachung des Flugverkehrs erwartet – und dieses Wachstum muss bewältigt werden, auf dem Boden und in der Luft. Denn Lärm, Kosten, Zeitwaufwand, aber auch die Zahl der Unfälle werden zwangsläufig steigen, wenn der Flugverkehr weiter zunimmt.

Eine Rationalisierung der Flüge sei daher unausweichlich, glaubt der Computerwissenschaftler Carl-Herbert Rokitansky von der Aeronautical Digital Communications Group an der Uni Salzburg.
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